The Notwist - News from Planet Zombie - Tour 2027

Donnerstag 14. Januar 2027 20:00

Kulturetage, Oldenburg

ab 39,9 €

Veranstalter: Kulturetage gGmbH

Noch 156 Tage bis zum Konzert.

The Notwist - News from Planet Zombie - Tour 2027

Über das Konzert

Mit »News from Planet Zombie« kehren The Notwist mit einem Album zurück, dessen fesselnde Songs Melancholie und Zuversicht gleichermaßen verströmen. »News from Planet Zombie« ist die Antwort auf einen immer chaotischer werdenden Planeten, doch The Notwist begegnen diesem Chaos mit Wärme und Großmut. Aufgenommen in München, ihrem sicheren Heimathafen, wagt die Band den Blick auf die globalen Verwerfungen unserer Gegenwart – eine Figur, die sich in allen elf Stücken des Albums wiederfindet. »News from Planet Zombie« ist zudem das erste Studioalbum seit »12« von 1995, das die Band in ihrer erweiterten Live-Besetzung im Studio eingespielt hat. Jedes The Notwist-Album ist auch ein Neustart; die musikalische Sprache der Band mag beständig und konsistent erscheinen, doch die Umstände, unter denen sie entstehen, die Ideen, die sie transportieren, sind über die Jahre im ständigen Wandel geblieben. Für »Planet Zombie« öffnete die Band den Schreibprozess, entwickelte Songs im kollektiven Prozess und nahm das Material schließlich live im Studio auf. Das Ergebnis ist ein Album mit der Energie einer Live Aufnahme, verankert im Moment und voll von jenen funkelnden Momenten, in denen die Magie des Zusammenspiels zwischen dem Kerntrio (Markus und Micha Acher, Cico Beck) und den Live-Mitgliedern (Theresa Loibl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Andi Haberl) spürbar wird. Mit »Teeth« beginnt das Album ruhig und nachdenklich, doch schon beim hymnischen »XRay « entfaltet das Kollektiv seine ganze Strahlkraft. Beim Instrumental »Propeller« hüpfen Akkorde im Stakkato, »The Turning« wartet hingegen mit herzerwärmenden Melodiebögen auf. Aufgenommen wurde »Planet Zombie« innerhalb von nur einer Woche im Münchner Import Export, einem Non-Profit-Space für Musik und Kunst. Das hört man: Das Album hat einige angenehm ungeschliffene Kanten und The Notwist zeigen sich selbstbewusst genug, die Songs atmen zu lassen. Diese Offenheit für Zufälle zeigt sich auch in den Features internationaler Musiker*innen: Enid Valu singt, Haruka Yoshizawa spielt Taishōgoto und Harmonium, Tianping Christoph Xiao spielt Klarinette und Mathias Götz Posaune. Coverversionen gehören nicht gerade zu den Konstanten im Werk von The Notwist, doch »Planet Zombie« enthält gleich zwei: eine wunderschöne Interpretation von Neil Youngs »Red Sun« (aus dem 2000 erschienenen Album »Silver & Gold«), die ursprünglich für ein Theaterstück von Jette Steckel entstand, sowie eine Version von »How the Story Ends« der Folk-Pop-Band Lovers. Bei beiden zeigen sich The Notwist als einfühlsame Interpret*innen, die wissen, dass eine gelungene Coverversion eine Hommage, aber auch eine großzügige Geste ist – und beide Songs fügen sich nahtlos in den Erzählfluss des Albums ein. Aber was ist diese Erzählung? »Planet Zombie« erkennt den Stillstand im Umgang mit den globalen Krisen der Gegenwart an, zeigt aber zugleich, dass Auswege möglich sind. Über die Figur des Zombies thematisiert Markus Acher kollektive Ängste: »Im Titel und in einigen Texten beziehe ich mich auf B- und Horrorfilme – ein Verweis auf diese verrückte Welt, in der wir aktuell leben und die manchmal eben wie ein schlechter, unrealistischer BMovie wirkt.« »News from Planet Zombie« ist auch die tröstliche Erinnerung, dass auch diese Phasen vorübergehen können. »Die Isar, an die ich oft gehe, war schon immer da und wird auch nach uns noch da sein«, sagt Acher. »Sie bleibt immer dieselbe und verändert sich doch ständig. Das beruhigt mich – aber es zeigt mir auch, dass die Zeit – wie dieser Fluss – nur in eine Richtung fließt und man nicht zurück kann. Dass jeder Moment kostbar ist.« Artwork by Marie Vermont The Notwist: Markus Acher: vocals, guitar Micha Acher: bass, sousaphone, euphonium, trumpet Cico Beck: electronics, keyboards, guitar, recorder, percussion Theresa Loibl: bassclarinet, clarinet, piano, harmonium, organ Max Punktezahl: guitar Karl Ivar Refseth: marimbaphone, vibraphone, glockenspiel, congas, percussion Andi Haberl: drums, dulcimer + Enid Valu: vocals on 1, 2, 3, 4, 5, 7, 9, 10, 11 Haruka Yoshizawa: taishōgoto on 6, harmonium on 9, 10, 11 Tianping Christoph Xiao: clarinet on 4, 10, 11 Mathias Götz: trombone on 4, 10, 11

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