MUSIK IM RÖMERmuseum: Maximilian Kromer: Wanderer
- Wann
- Mittwoch 24. Februar 2027 19:00
- Preis
- ab 20 €
- Veranstalter
- GWK e.V.
Noch 133 Tage bis zum Konzert.

Künstler
Über das Konzert
Maximilian Kromer spielt am Mittwoch, 24. Februar 2027 um 19:00 Uhr in Haltern am See. Tickets gibt es ab 20 €.
Seufzer und Jauchzen, Eleganz und Melancholie, Virtuosität und Einfachheit, Ambivalenz, Monumentalität: Kongenial gestaltet Max Kromer aus Wien, Gewinner des Internationalen Schubert Wettbewerbs Dortmund 2025, ein Programm um Schubert, „den Wanderer“, und Liszt, dessen Verehrer und Verwandler.
Zu dessen Todestag erweist Kromer auch Beethoven die Reverenz. Im „Wanderer“-Programm erscheint seine heitere Es-Dur-Sonate wie ein Vorschein des „hoffnungsgrünen Landes“ aus Schuberts Lied „Der Wanderer“.
„O Land, wo bist du? …“ und „Ich bin ein Fremdling überall“: Schuberts monumentaler Wanderer-Fantasie mit dem kraftstrotzend-optimistischen Beginn in C-Dur, der am Ende in romantischer Ironie rekapituliert wird, liegt sein Lied „Der Wanderer“ zugrunde. Es ist Ausdruck des Zeitgeists im Metternichschen Überwachungsstaat, der Sehnsucht nach Beheimatung in der Heimat, und zugleich Darstellung existenzieller Fremdheit. So sehnt sich der „Wanderer“ nach metaphysischem Obdach, einer Natur, die verständlich zu ihm spricht, und danach, von den Menschen verstanden zu werden. Dabei gibt er seiner Melancholie Ausdruck, die aus dem Wissen kommt, dass das Land, „das meine Sprache spricht“, „wo meine Rosen blühn“, so utopisch ist wie die Auferstehung der Toten. Sein Fazit: „Dort, wo du nicht bist, ist das Glück.“
Mit der ergreifenden C-Dur-Fantasie komponierte Schubert sein Lied in „seiner Sprache“ orchestral aus. Liszt dagegen transformiert Schuberts Lieder in brillante Konzertstücke in seiner eigenen Sprache, weil er Schubert zutiefst bewunderte. Dessen Liedkunst wollte er den Zeitgenossen auf seine Weise vermitteln. Auch seine „Soirées de Vienne“ sind eine Liebeserklärung an Schubert, inspiriert durch dessen „Valses nobles“, die Max Kromer gekonnt portionsweise in sein Programm einstreut: äußerlich schlichte und tänzerische, von edler Schwermut durchzogene Charakterminiaturen.
WANDERER:
Franz Schubert (1797–1828): Valses Nobles, D. 969
Schubert/Franz Liszt (1811–1886): Liedbearbeitungen: Sei mir gegrüßt | Gretchen am Spinnrade | Ständchen
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Klaviersonate in Es-Dur, op. 31/3
Liszt: Soirées de Vienne 4,6,9
Schubert: Fantasie in C-Dur, op. 15, D. 760, „Wanderer-Fantasie“
Zu dessen Todestag erweist Kromer auch Beethoven die Reverenz. Im „Wanderer“-Programm erscheint seine heitere Es-Dur-Sonate wie ein Vorschein des „hoffnungsgrünen Landes“ aus Schuberts Lied „Der Wanderer“.
„O Land, wo bist du? …“ und „Ich bin ein Fremdling überall“: Schuberts monumentaler Wanderer-Fantasie mit dem kraftstrotzend-optimistischen Beginn in C-Dur, der am Ende in romantischer Ironie rekapituliert wird, liegt sein Lied „Der Wanderer“ zugrunde. Es ist Ausdruck des Zeitgeists im Metternichschen Überwachungsstaat, der Sehnsucht nach Beheimatung in der Heimat, und zugleich Darstellung existenzieller Fremdheit. So sehnt sich der „Wanderer“ nach metaphysischem Obdach, einer Natur, die verständlich zu ihm spricht, und danach, von den Menschen verstanden zu werden. Dabei gibt er seiner Melancholie Ausdruck, die aus dem Wissen kommt, dass das Land, „das meine Sprache spricht“, „wo meine Rosen blühn“, so utopisch ist wie die Auferstehung der Toten. Sein Fazit: „Dort, wo du nicht bist, ist das Glück.“
Mit der ergreifenden C-Dur-Fantasie komponierte Schubert sein Lied in „seiner Sprache“ orchestral aus. Liszt dagegen transformiert Schuberts Lieder in brillante Konzertstücke in seiner eigenen Sprache, weil er Schubert zutiefst bewunderte. Dessen Liedkunst wollte er den Zeitgenossen auf seine Weise vermitteln. Auch seine „Soirées de Vienne“ sind eine Liebeserklärung an Schubert, inspiriert durch dessen „Valses nobles“, die Max Kromer gekonnt portionsweise in sein Programm einstreut: äußerlich schlichte und tänzerische, von edler Schwermut durchzogene Charakterminiaturen.
WANDERER:
Franz Schubert (1797–1828): Valses Nobles, D. 969
Schubert/Franz Liszt (1811–1886): Liedbearbeitungen: Sei mir gegrüßt | Gretchen am Spinnrade | Ständchen
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Klaviersonate in Es-Dur, op. 31/3
Liszt: Soirées de Vienne 4,6,9
Schubert: Fantasie in C-Dur, op. 15, D. 760, „Wanderer-Fantasie“
Häufige Fragen
- Wann spielt Maximilian Kromer in Haltern am See?
- Maximilian Kromer spielt am Mittwoch, 24. Februar 2027 um 19:00 Uhr in Haltern am See.
- Wo spielt Maximilian Kromer?
- Das Konzert findet in Haltern am See statt.
- Was kosten Tickets für Maximilian Kromer in Haltern am See?
- Tickets gibt es ab 20 €.
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