Meisterkonzerte - Kleiner Zyklus - Arcadia Quartet
- Wann
- Mittwoch 30. Juni 2027 19:30
- Preis
- ab 37 €
- Veranstalter
- Stadt Villingen-Schwenningen
Noch 276 Tage bis zum Konzert.

Künstler
Über das Konzert
Arcadia Quartet spielt am Mittwoch, 30. Juni 2027 um 19:30 Uhr in Villingen-Schwenningen. Veranstaltungsort ist Franziskaner Konzerthaus. Tickets gibt es ab 37 €.
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett in C-Dur, KV 465 Dissonanz
Mieczysław Weinberg Streichquartett Nr. 3, op.14
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett in a-Moll, op.13
Béla Bartók Rumänische Volkstänze
Dieser Abend lotet die gesamte Ausdruckspalette des Streichquartetts aus – von den kühnen Harmonien der Wiener Klassik über die existenzielle Tiefe des 20. Jahrhunderts bis hin zur überschäumenden Vitalität osteuropäischer Folklore.
Wolfgang Amadeus Mozarts Dissonanzenquartett verdankt seinen Beinamen der kühnen, chromatisch geschärften Einleitung, die selbst aus heutiger Sicht noch modern wirkt. Mozart beweist hier seine Meisterschaft, indem er aus dem harmonischen Nebel der ersten Takte in ein strahlendes C-Dur findet – eine Hommage an Haydn und ein Meilenstein der Gattung. Mit Mieczysław Weinberg rückt ein Komponist in den Fokus, dessen Bedeutung in den letzten Jahren weltweit wiederentdeckt wurde. Sein 3. Streichquartett, op.14 (1944) ist ein Werk von hoher emotionaler Dichte. In der Tradition Schostakowitschs stehend, verbindet Weinberg lyrische Melancholie mit rhythmischer Schärfe. Es ist Musik, die unter dem Eindruck von Exil und Krieg steht, dabei aber eine zutiefst menschliche Stimme bewahrt. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett a-Moll, op.13 führt der Weg zurück in die Romantik. Der erst 18-jährige Mendelssohn schrieb dieses Werk kurz nach dem Tod Beethovens. Es ist eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit dessen Spätwerk, durchzogen von der Frage eines eigenen Liedes: Ist es wahr?. Mendelssohn verwebt hier formale Strenge mit fast opernhafter Dramatik. Zum Abschluss begibt sich das Ensemble auf die Dorfplätze Siebenbürgens. Béla Bartóks Rumänische Volkstänze sind Juwelen der Charakterisierungskunst. In der Fassung für Streicher entfalten sie ihre ganze Farbenpracht – von der melancholischen Weise bis zum rasanten, virtuosen Kehraus.
Das Arcadia Quartet hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2006 an der Musikakademie in Cluj-Napoca als eines der führenden Ensembles Rumäniens etabliert. Nach dem Aufbaustudium in Wien eroberten die vier Musiker die bedeutendsten Podien der Welt – vom Amsterdamer Concertgebouw und der Londoner Wigmore Hall über die Suntory Hall in Tokio bis hin zum Wiener Musikverein. Das Quartett wird von der internationalen Presse für seine »außergewöhnliche Klangfülle und Ausdruckskraft« (Ensemble Magazin) sowie eine »Schönheit, die mitten ins Herz trifft« (The Sunday Times) gefeiert. Besonders ihre Gesamteinspielungen setzen Maßstäbe: Ihre Bartók-Aufnahmen für das Label Chandos wurden weltweit mit Höchstbewertungen (u.a. Diapason d’Or) ausgezeichnet. Ein Mammutprojekt war die Einspielung sämtlicher 17 Streichquartette von Mieczysław Weinberg, deren einzelne Volumina höchste Bewertungen der Kritiker erhielten und internationale Preise gewannen.
Meisterkonzert Kleiner Zyklus
Ana Török - Violine
Răsvan Dumitru - Violine
Traian Boală - Viola
Zsolt Török - Violoncello
Mieczysław Weinberg Streichquartett Nr. 3, op.14
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett in a-Moll, op.13
Béla Bartók Rumänische Volkstänze
Dieser Abend lotet die gesamte Ausdruckspalette des Streichquartetts aus – von den kühnen Harmonien der Wiener Klassik über die existenzielle Tiefe des 20. Jahrhunderts bis hin zur überschäumenden Vitalität osteuropäischer Folklore.
Wolfgang Amadeus Mozarts Dissonanzenquartett verdankt seinen Beinamen der kühnen, chromatisch geschärften Einleitung, die selbst aus heutiger Sicht noch modern wirkt. Mozart beweist hier seine Meisterschaft, indem er aus dem harmonischen Nebel der ersten Takte in ein strahlendes C-Dur findet – eine Hommage an Haydn und ein Meilenstein der Gattung. Mit Mieczysław Weinberg rückt ein Komponist in den Fokus, dessen Bedeutung in den letzten Jahren weltweit wiederentdeckt wurde. Sein 3. Streichquartett, op.14 (1944) ist ein Werk von hoher emotionaler Dichte. In der Tradition Schostakowitschs stehend, verbindet Weinberg lyrische Melancholie mit rhythmischer Schärfe. Es ist Musik, die unter dem Eindruck von Exil und Krieg steht, dabei aber eine zutiefst menschliche Stimme bewahrt. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett a-Moll, op.13 führt der Weg zurück in die Romantik. Der erst 18-jährige Mendelssohn schrieb dieses Werk kurz nach dem Tod Beethovens. Es ist eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit dessen Spätwerk, durchzogen von der Frage eines eigenen Liedes: Ist es wahr?. Mendelssohn verwebt hier formale Strenge mit fast opernhafter Dramatik. Zum Abschluss begibt sich das Ensemble auf die Dorfplätze Siebenbürgens. Béla Bartóks Rumänische Volkstänze sind Juwelen der Charakterisierungskunst. In der Fassung für Streicher entfalten sie ihre ganze Farbenpracht – von der melancholischen Weise bis zum rasanten, virtuosen Kehraus.
Das Arcadia Quartet hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2006 an der Musikakademie in Cluj-Napoca als eines der führenden Ensembles Rumäniens etabliert. Nach dem Aufbaustudium in Wien eroberten die vier Musiker die bedeutendsten Podien der Welt – vom Amsterdamer Concertgebouw und der Londoner Wigmore Hall über die Suntory Hall in Tokio bis hin zum Wiener Musikverein. Das Quartett wird von der internationalen Presse für seine »außergewöhnliche Klangfülle und Ausdruckskraft« (Ensemble Magazin) sowie eine »Schönheit, die mitten ins Herz trifft« (The Sunday Times) gefeiert. Besonders ihre Gesamteinspielungen setzen Maßstäbe: Ihre Bartók-Aufnahmen für das Label Chandos wurden weltweit mit Höchstbewertungen (u.a. Diapason d’Or) ausgezeichnet. Ein Mammutprojekt war die Einspielung sämtlicher 17 Streichquartette von Mieczysław Weinberg, deren einzelne Volumina höchste Bewertungen der Kritiker erhielten und internationale Preise gewannen.
Meisterkonzert Kleiner Zyklus
Ana Török - Violine
Răsvan Dumitru - Violine
Traian Boală - Viola
Zsolt Török - Violoncello
Häufige Fragen
- Wann spielt Arcadia Quartet in Villingen-Schwenningen?
- Arcadia Quartet spielt am Mittwoch, 30. Juni 2027 um 19:30 Uhr in Villingen-Schwenningen.
- Wo spielt Arcadia Quartet?
- Veranstaltungsort ist Franziskaner Konzerthaus in Villingen-Schwenningen.
- Was kosten Tickets für Arcadia Quartet in Villingen-Schwenningen?
- Tickets gibt es ab 37 €.
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