La Follia - un•er•hört

Samstag 14. November 2026 19:30

Kleiner Goldener Saal, Augsburg

ab 28 €

Veranstalter: bayerische kammerphilharmonie e.V.

Noch 95 Tage bis zum Konzert.

La Follia - un•er•hört

Über das Konzert

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso op. 6 Nr. 2 F-Dur Antonio Vivaldi: Konzert für zwei Violoncelli g-Moll R 531 Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 6 Nr. 1 D-Dur Franceso Geminiani: Concerto grosso „La Follia“ Jakob Stepp und Arvo Lang Violoncello Gabriel Adorján Solovioline und Leitung Italien im späten 17. Jahrhundert. In Cremona baut Stradivari seine klanglich bis heute unerreichten Streichinstrumente, in Rom ist Corelli der renommierteste Geigenvirtuose seiner Zeit und angesehener Komponist. Corelli, der ausschließlich Instrumentalmusik schrieb, machte mit seinen zwölf Meisterwerken das Concerto grosso zum Inbegriff des barocken Streicherklangs. Sein Stil wurde zum Vorbild für die Komponisten der nächsten Generation. Im farbenfrohen Venedig etablierte Vivaldi mit 600 Werken das virtuose Concerto für ein (oder mehrere) Solo-Instrumente. Geminiani hingegen bearbeitete in London die Violinsonaten seines Lehrers Corelli zu Concerti grossi, darunter die Variationen über das berühmte Thema der Follia, das seit seiner Entstehung auf der iberischen Halbinsel um 1500 bis ins 21. Jahrhundert von über 150 Komponisten aufgegriffen und variiert wurde. Ebenfalls in London komponierte Händel seine zwölf Concerti grossi; eine Hommage an Corelli, den er auf seiner Italienreise kennengelernt hatte.

Aktualisiert