Heinrich Schütz Musikfest 2026 – „Spurensuche. Anstoß und Aufbruch" - Unter Kollegen

Samstag 10. Oktober 2026 16:00

Fürstenhaus Weißenfels, Weißenfels

ab 14,01 €

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V.

Noch 59 Tage bis zum Konzert.

Heinrich Schütz Musikfest 2026 – „Spurensuche. Anstoß und Aufbruch" - Unter Kollegen

Über das Konzert

Spuren V | Werke von Matthias Weckmann, Girolamo Frescobaldi, Johann Jakob Froberger und anderen mit Lyrik aus Deutschland, Frankreich und Italien Die Tastenmusik des 17. Jahrhunderts war ein europäisches Gespräch, zu dessen beredtsten Protagonisten Matthias Weckmann gehörte. Als Schüler von Heinrich Schütz verkörpert Weckmann jene Verbindung zwischen dem norddeutschen Raum und den großen südeuropäischen Zentren, die das ganze Jahrhundert durchzieht. Frescobaldi, Froberger, Muffat und Couperin umkreisen denselben Kosmos und sind bis heute hochgeschätzte Vertreter einer Tastenkunst, die sich in Variation, Kontrapunkt und affektgeladener Melodik immer neu erfand. Was Schütz für die Vokalmusik seiner Zeit bedeutete, spiegelt sich in den Werken seiner Kollegen im Instrumentalen wider. Benjamin-Joseph Steens, belgisch-französischer Spezialist für historische Tasteninstrumente und Professor am Conservatoire von Straßburg, spielt in diesem Rezital das Hubert-Clavichord des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels. Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, liest Texte von Autorinnen und Autoren des 17. Jahrhunderts, die dem europäischen Klangkosmos treffende Worte zur Seite stellen.

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