Große Reihe | Schostakowitsch 7
- Wann
- Donnerstag 8. April 2027 19:00
- Preis
- ab 22 €
- Veranstalter
- Hessischer Rundfunk
Noch 192 Tage bis zum Konzert.
Künstler
Über das Konzert
Augustin Hadelich und hr-Sinfonieorchester spielen am Donnerstag, 8. April 2027 um 19:00 Uhr in Frankfurt. Veranstaltungsort ist Alte Oper. Tickets kosten zwischen 22 € und 66 €. Zuletzt spielte hr-Sinfonieorchester erst letzte Woche am selben Ort.
Schostakowitsch 7
Augustin Hadelich | Violine
Alain Altinoglu | Dirigent
Sergej Prokofjew | 2. Violinkonzert
Dmitrij Schostakowitsch | 7. Sinfonie
Zwei Komponisten, beide bedroht vom sowjetischen Herrschaftssystem: Von Prokofjew stammt ein Violinkonzert, zu dem ein Film aus mystisch-dunklen Bildern laufen könnte – und von Schostakowitsch eine Sinfonie, die selbst aus einer dunklen Zeit stammt. Und die höchst eindrücklich vom Krieg und seinem Schrecken erzählt.
Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7, die »Leningrader«, ist eines der monumentalen künstlerischen Zeugnisse des 20. Jahrhunderts: ein Werk zwischen Hoffnung und Verzweiflung, geschrieben 1941 im Schatten der erbarmungslosen, über eine Million Opfer fordernden Belagerung dieser Stadt durch die deutsche Wehrmacht. Die Musik: ein klingendes Protokoll von Bedrohung und Widerstand, von Propaganda und innerer Freiheit, aber auch eine beißende Abrechnung mit dem Totalitarismus, die heute so aktuell ist wie damals. Schostakowitsch, der die Blockade Leningrads selbst erlebte, benennt die Realität – Prokofjew dagegen ist in seinem 2. Violinkonzert ein »Geschichtenerzähler«, jedenfalls stellt Augustin Hadelich ihn sich so vor. »Viele seiner Werke sind sehr deskriptiv«, sagt er. »Man fängt sofort an, sich Szenen aus Märchen und Geschichten vorzustellen, die sich entfalten.« Diese erzählerische Qualität findet der Geiger besonders ausgeprägt in diesem atmosphärisch intensiven g-Moll-Konzert: »Es beginnt sehr mysteriös mit der Violine allein (…), und wenn das Orchester einsetzt, bekommt die Szenerie einen geheimnisvollen Zauber.«
Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 145 Minuten – inklusive Pause
___________
Two composers, both threatened by the Soviet regime: Prokofiev wrote a violin concerto that could accompany a film of mystical, dark images, and Shostakovich wrote a symphony that itself originated in a dark period. It tells a highly impressive story of war and its horrors.
Shostakovich's Symphony No. 7, the »Leningrad« is one of the monumental artistic testimonies of the 20th century: a work between hope and despair, written in 1941 in the shadow of the German Wehrmacht's merciless siege of the city, which claimed over a million victims. The music: a resounding record of threat and resistance, of propaganda and inner freedom, but also a scathing reckoning with totalitarianism that is as relevant today as it was then. Shostakovich, who experienced the blockade of Leningrad himself, names reality – Prokofiev, on the other hand, is a »storyteller« in his Second Violin Concerto, at least as Augustin Hadelich imagines him. »Many of his works are very descriptive,« he says. »You immediately begin to imagine scenes from fairy tales and stories unfolding.« The violinist finds this narrative quality particularly pronounced in this atmospherically intense G minor concerto: »It begins very mysteriously with the violin alone (...), and when the orchestra joins in, the scene takes on a mysterious magic.«
Concert introduction: 6 pm
Concert duration: about 145 minutes – including break
Augustin Hadelich | Violine
Alain Altinoglu | Dirigent
Sergej Prokofjew | 2. Violinkonzert
Dmitrij Schostakowitsch | 7. Sinfonie
Zwei Komponisten, beide bedroht vom sowjetischen Herrschaftssystem: Von Prokofjew stammt ein Violinkonzert, zu dem ein Film aus mystisch-dunklen Bildern laufen könnte – und von Schostakowitsch eine Sinfonie, die selbst aus einer dunklen Zeit stammt. Und die höchst eindrücklich vom Krieg und seinem Schrecken erzählt.
Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7, die »Leningrader«, ist eines der monumentalen künstlerischen Zeugnisse des 20. Jahrhunderts: ein Werk zwischen Hoffnung und Verzweiflung, geschrieben 1941 im Schatten der erbarmungslosen, über eine Million Opfer fordernden Belagerung dieser Stadt durch die deutsche Wehrmacht. Die Musik: ein klingendes Protokoll von Bedrohung und Widerstand, von Propaganda und innerer Freiheit, aber auch eine beißende Abrechnung mit dem Totalitarismus, die heute so aktuell ist wie damals. Schostakowitsch, der die Blockade Leningrads selbst erlebte, benennt die Realität – Prokofjew dagegen ist in seinem 2. Violinkonzert ein »Geschichtenerzähler«, jedenfalls stellt Augustin Hadelich ihn sich so vor. »Viele seiner Werke sind sehr deskriptiv«, sagt er. »Man fängt sofort an, sich Szenen aus Märchen und Geschichten vorzustellen, die sich entfalten.« Diese erzählerische Qualität findet der Geiger besonders ausgeprägt in diesem atmosphärisch intensiven g-Moll-Konzert: »Es beginnt sehr mysteriös mit der Violine allein (…), und wenn das Orchester einsetzt, bekommt die Szenerie einen geheimnisvollen Zauber.«
Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 145 Minuten – inklusive Pause
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Two composers, both threatened by the Soviet regime: Prokofiev wrote a violin concerto that could accompany a film of mystical, dark images, and Shostakovich wrote a symphony that itself originated in a dark period. It tells a highly impressive story of war and its horrors.
Shostakovich's Symphony No. 7, the »Leningrad« is one of the monumental artistic testimonies of the 20th century: a work between hope and despair, written in 1941 in the shadow of the German Wehrmacht's merciless siege of the city, which claimed over a million victims. The music: a resounding record of threat and resistance, of propaganda and inner freedom, but also a scathing reckoning with totalitarianism that is as relevant today as it was then. Shostakovich, who experienced the blockade of Leningrad himself, names reality – Prokofiev, on the other hand, is a »storyteller« in his Second Violin Concerto, at least as Augustin Hadelich imagines him. »Many of his works are very descriptive,« he says. »You immediately begin to imagine scenes from fairy tales and stories unfolding.« The violinist finds this narrative quality particularly pronounced in this atmospherically intense G minor concerto: »It begins very mysteriously with the violin alone (...), and when the orchestra joins in, the scene takes on a mysterious magic.«
Concert introduction: 6 pm
Concert duration: about 145 minutes – including break
Häufige Fragen
- Wann spielen Augustin Hadelich und hr-Sinfonieorchester in Frankfurt?
- Augustin Hadelich und hr-Sinfonieorchester spielen am Donnerstag, 8. April 2027 um 19:00 Uhr in Frankfurt.
- Wo spielen Augustin Hadelich und hr-Sinfonieorchester?
- Veranstaltungsort ist Alte Oper, Opernplatz 1, Frankfurt.
- Was kosten Tickets für Augustin Hadelich und hr-Sinfonieorchester in Frankfurt?
- Tickets kosten zwischen 22 € und 66 €.
- Wann spielte hr-Sinfonieorchester zuletzt in Frankfurt?
- Zuletzt spielte hr-Sinfonieorchester am Freitag, 18. September 2026 in Frankfurt (Alte Oper).
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