Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg
- Wann
- Sonntag 1. November 2026 17:00
- Preis
- ab 22,70 €
- Veranstalter
- Cappella Nova Freiburg e.V.
Noch 18 Tage 11 Std. bis zum Konzert.

Kirchenkonzert
Das ist ein Kirchenkonzert
Orgel, Chöre, Oratorien und Kammermusik in Kirchen, Domen und Klöstern.
Über das Konzert
Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg findet am Sonntag, 1. November 2026 um 17:00 Uhr in Freiburg statt. Veranstaltungsort ist Christuskirche. Tickets gibt es ab 22,70 €.
Cappella Nova Freiburg e.V. führt das Werk in der Fassung für Orgel und Chor unter der Leitung von Katharina Skala auf. Es wirken mit:
Natalie Beck, Sopran, Uli Bützer, Bariton, David Kiefer, Orgel
„Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe,
kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“
So kommentierte Gabriel Fauré, * 12. Mai 1845 in Pamiers in den Pyrenäen, + 4. November
1924 in Paris, sein Requiem. Er schrieb das Werk aus eigenem Antrieb, höchstens angestoßen
durch den Tod seines Vaters (1885) und seiner Mutter (1887). Am 16. Januar 1888 wurde es
anlässlich der Jahresgedächtnisfeier des angesehenen Architekten Joseph-Michel Le
Soufaché in der Pariser Kirche St. Madelaine uraufgeführt, an der Fauré damals als Organist
und Chorleiter tätig war.
… und Fauré schrieb etwas anderes! Er vertont nicht den gesamten Text der damals
geläufigen Totenmesse. Zuerst vertonte Fauré nur 5 Sätze: „Introït et Kyrie“, „Sanctus“, „Pie
Jesu“, „Agnus Dei“ und „In paradisum“, geschrieben für einen kleinen Chor mit
Orgelbegleitung. „Offertoire“ und „Libera me“ fügte er erst 1889 hinzu. Bis 1894 erweiterte
Fauré die Instrumentierung des Requiems immer weiter, und brachte auf Drängen des
Verlegers 1901 das Requiem in Orchesterbesetzung 1901 heraus.
Mit den bürgerlichen Revolutionen Ende des 19 Jahrhunderts in Europa veränderte sich auch
die Sicht der Gesellschaft auf die Allmacht der (katholischen) Kirche. Die Angst vor den
Schrecken des himmlischen Strafgerichts, vor dem nur die „allein selig machende Kirche“
Schutz bieten konnte, verblasst allmählig. Der Himmel hat vor allem die Schrecken des
Fegefeuers verloren. Entsprechend verzichtet Fauré auf die dramatische Ausgestaltung des
Himmlischen Strafgerichts, erwähnt es nur noch fast nebenbei.
Es sollte ein sanftmütiges Requiem werden, ein Wiegenlied des Todes. Fauré empfand den
Tod nicht als schmerzliches Erlebnis, sondern als eine willkommene Befreiung, ein Streben
nach dem Jenseits.
„Alles, was ich an religiöser Vorstellungskraft besitze, habe ich meinem Requiem
mitgegeben, das von Anfang bis Ende von einem sehr menschlichen Gefühl des Glaubens
an die ewige Ruhe beherrscht ist." (Fauré)
Sein Requiem erklang auch bei seiner eigenen Beerdigung 1924.
Ergänzt wird der Konzertabend mit Motetten von Karl Jenkins (*17. 2.1944).
Natalie Beck, Sopran, Uli Bützer, Bariton, David Kiefer, Orgel
„Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe,
kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“
So kommentierte Gabriel Fauré, * 12. Mai 1845 in Pamiers in den Pyrenäen, + 4. November
1924 in Paris, sein Requiem. Er schrieb das Werk aus eigenem Antrieb, höchstens angestoßen
durch den Tod seines Vaters (1885) und seiner Mutter (1887). Am 16. Januar 1888 wurde es
anlässlich der Jahresgedächtnisfeier des angesehenen Architekten Joseph-Michel Le
Soufaché in der Pariser Kirche St. Madelaine uraufgeführt, an der Fauré damals als Organist
und Chorleiter tätig war.
… und Fauré schrieb etwas anderes! Er vertont nicht den gesamten Text der damals
geläufigen Totenmesse. Zuerst vertonte Fauré nur 5 Sätze: „Introït et Kyrie“, „Sanctus“, „Pie
Jesu“, „Agnus Dei“ und „In paradisum“, geschrieben für einen kleinen Chor mit
Orgelbegleitung. „Offertoire“ und „Libera me“ fügte er erst 1889 hinzu. Bis 1894 erweiterte
Fauré die Instrumentierung des Requiems immer weiter, und brachte auf Drängen des
Verlegers 1901 das Requiem in Orchesterbesetzung 1901 heraus.
Mit den bürgerlichen Revolutionen Ende des 19 Jahrhunderts in Europa veränderte sich auch
die Sicht der Gesellschaft auf die Allmacht der (katholischen) Kirche. Die Angst vor den
Schrecken des himmlischen Strafgerichts, vor dem nur die „allein selig machende Kirche“
Schutz bieten konnte, verblasst allmählig. Der Himmel hat vor allem die Schrecken des
Fegefeuers verloren. Entsprechend verzichtet Fauré auf die dramatische Ausgestaltung des
Himmlischen Strafgerichts, erwähnt es nur noch fast nebenbei.
Es sollte ein sanftmütiges Requiem werden, ein Wiegenlied des Todes. Fauré empfand den
Tod nicht als schmerzliches Erlebnis, sondern als eine willkommene Befreiung, ein Streben
nach dem Jenseits.
„Alles, was ich an religiöser Vorstellungskraft besitze, habe ich meinem Requiem
mitgegeben, das von Anfang bis Ende von einem sehr menschlichen Gefühl des Glaubens
an die ewige Ruhe beherrscht ist." (Fauré)
Sein Requiem erklang auch bei seiner eigenen Beerdigung 1924.
Ergänzt wird der Konzertabend mit Motetten von Karl Jenkins (*17. 2.1944).
Häufige Fragen
- Wann findet Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg statt?
- Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg findet am Sonntag, 1. November 2026 um 17:00 Uhr in Freiburg statt.
- Wo findet Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg statt?
- Veranstaltungsort ist Christuskirche, Maienstraße 2, Freiburg.
- Was kosten Tickets für Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg in Freiburg?
- Tickets gibt es ab 22,70 €.
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