„…denn die Zeit ist eingestürzt“
- Wann
- Donnerstag 24. September 2026 19:30
- Preis
- ab 24 €
- Veranstalter
- Stadt Leverkusen, FB Kultur und Stadtmarketing
Dieses Konzert ist vorbei.
Künstler
Über das Konzert
Nina Gurol und Amadeus Wiesensee spielten am Donnerstag, 24. September 2026 um 19:30 Uhr in Leverkusen. Veranstaltungsort ist Schloss Morsbroich. Zuletzt spielten Nina Gurol und Amadeus Wiesensee erst letzte Woche in Leverkusen (Open Air am Schloss Morsbroich).
Mit Werken von Franz Schubert und Viktor Ullmann
Amadeus Wiesensee Klavier Nina Gurol Klavier
Die Pianist*innen Amadeus Wiesensee und Nina Gurol laden zu einem berührenden Dialog zwischen Musik und Sprache ein. In Anlehnung an Viktor Ullmanns Melodrama für Sprechstimme und Klavier „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach Texten von R.M. Rilke, gestaltet das Duo eine musikalische Begegnung, die jenseitig schön erklingt. Ungeachtet aller Angst vor dem Schrecklichen, dem Ungewissen und dem Unaussprechlichen umarmt ihre Musik das Publikum tröstlich. Im Dialog mit Franz Schuberts tröstlichen und schillernden Klaviersonaten erklingen Ausschnitte aus Ullmanns letztem Werk, das er in Theresienstadt kurz vor seiner Ermordung in Auschwitz, komponierte. Ein Klavierabend, der in der Begegnung von Musik und Sprache Urmenschliches reflektiert und einen Moment gemeinsamer, tröstlicher Erfahrung ermöglicht. "Da ist nichts […] kein Gestern, kein Morgen ; denn die Zeit ist eingestürzt" (R.M. Rilke).
Foto: Amadeus Wiesensee: Sammy Hardt, Nina Gurol: Sophia Hegewald
Amadeus Wiesensee Klavier Nina Gurol Klavier
Die Pianist*innen Amadeus Wiesensee und Nina Gurol laden zu einem berührenden Dialog zwischen Musik und Sprache ein. In Anlehnung an Viktor Ullmanns Melodrama für Sprechstimme und Klavier „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach Texten von R.M. Rilke, gestaltet das Duo eine musikalische Begegnung, die jenseitig schön erklingt. Ungeachtet aller Angst vor dem Schrecklichen, dem Ungewissen und dem Unaussprechlichen umarmt ihre Musik das Publikum tröstlich. Im Dialog mit Franz Schuberts tröstlichen und schillernden Klaviersonaten erklingen Ausschnitte aus Ullmanns letztem Werk, das er in Theresienstadt kurz vor seiner Ermordung in Auschwitz, komponierte. Ein Klavierabend, der in der Begegnung von Musik und Sprache Urmenschliches reflektiert und einen Moment gemeinsamer, tröstlicher Erfahrung ermöglicht. "Da ist nichts […] kein Gestern, kein Morgen ; denn die Zeit ist eingestürzt" (R.M. Rilke).
Foto: Amadeus Wiesensee: Sammy Hardt, Nina Gurol: Sophia Hegewald