Ardinghello Ensemble: Andreas Romberg und die frühe Romantik

Sonntag 1. November 2026 16:00

Rathaus Stadt Vechta, Vechta

ab 15 €

Veranstalter: Stadt Vechta

Noch 81 Tage bis zum Konzert.

Ardinghello Ensemble: Andreas Romberg und die frühe Romantik

Über das Konzert

- Andreas Romberg und die frühe Romantik - Ardinghello Ensemble: Karl Kaiser - Flöte Annette Rehberger - Violine Sebastian Wohlfarth - Viola Johannes Berger - Violoncello Programm: Franz Danzi (1763 - 1826) Quartett d-moll op. 56,2 für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Allegretto - Andantino - Minuetto.Allegretto - Allegretto Bernhard Romberg (1767 - 1841) Grand Trio op. 8 für Violine, Viola und Violoncello Allegretto - Lento - Minuetto.Vivace - Rondo ——— Pause ——— Andreas Romberg (1767 - 1821) Fantasia op. 40 für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Adagio - Allegro - Larghetto - Allegro Ferdinand Ries (1784 - 1838) Quartett A-Dur, op. 145,3 für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Allegro - Scherzo vivace - Adagio - Allegro Andreas Romberg und sein gleichaltriger Cousin Bernhard Romberg gehören zu den begabten Komponisten der frühen Romantik. Gemeinsam spielten sie zusammen mit Ludwig van Beethoven und weiteren bedeutenden Musikern in der Kurkölnischen Hofkapelle bis zu deren Auflösung 1794 in Folge der Kriege mit Frankreich. Andreas Romberg wirkte nach seinen fürstbischöflichen Dienstjahren als berühmter Komponist in Hamburg und wurde Nachfolger von Louis Spohr als Kapellmeister in Gotha. Bernhard Romberg war der größte Cellovirtuose seiner Zeit und ständig europaweit unterwegs. Ferdinand Ries, dessen Vater Kapellmeister der Kurkölnischen Hofkapelle war, hatte als Kind die beiden Rombergs und Beethoven erlebt und war ihnen zeitlebens verbunden. Franz Danzi, Sohn des Cellisten Innozenz Danzi der berühmten Mannheimer Hofkapelle, wurde Kapellmeister in Stuttgart und Karlsruhe. Diese Musiker waren zeitlebens mit der internationalen Musikwelt in Paris, Italien, Russland und Deutschland, vor allem aber mit Haydn und Beethoven vernetzt. Gemeinsam versuchte diese frühromantische Generation von Wahlverwandten persönlichen Ausdruck, klassische Form und eine Vision von Zukunftsmusik zu vereinen. Dadurch sind ihre Kompositionen gerade heute besonders berührend, weil sie den Spagat der Moderne zwischen subjektiver Emotionalität und musikalischer Allgemeingültigkeit eindrucksvoll inszenieren.

Aktualisiert